Spendenaufruf

Am 21. Juni 2019 wurde die Bastei in Aachen besetzt. Die Besetzung war einerseits ein Zeichen der Solidarität mit der „Fridays for Future“-Bewegung, die an diesem Tag eine große Demo in Aachen organisiert hatte. Außerdem sollte auf den vielen Leerstand und die furchtbaren Zustände auf dem sogenannten „Wohnungsmarkt“ aufmerksam gemacht werden.

Die Freund*innen, die nach der Besetzung der Bastei von der Polizei festgenommen wurden, werden nun vor Gericht gestellt. Der Vorwurf lautet Hausfriedensbruch. Wir kennen die Justiz und wissen, dass sie versuchen werden, den Prozess zu entpolitisieren. Das wollen wir verhindern. Deshalb werden wir vor jedem Gerichtstag eine Kundgebung an einem der vielen leerstehenden Häuser veranstalten und die Prozesse zum Politikum machen. Denn wir bleiben dabei: Besetzungen sind legitim und verdammt nochmal notwendig! Solidarität mit den Angeklagten!

Mehr Info findet ihr in einem älteren Post hier.

Prozesse und politische Arbeit kosten immer Geld. Weil das im Falle dieses Prozesses ein ganzer Haufen sein wird, hat uns die „Rote Hilfe“ ein Spendenkonto eingerichtet. Also, wenn Ihr könnt spendet was oder sagt‘s weiter an Opa und Oma oder den netten Nachbarn mit dem teuren Auto.

Das sind die Kontodaten:

Empfänger: Rote Hilfe e.V.
Institut: GLS Bank
IBAN: DE45 4306 0967 4007 2383 03
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: „Prozesssoli Aachen“

Weitere Infos auf diesem Blog.

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Prozesse zur Hausbesetzung der Bastei und Kundgebung abgesagt!

Da das scheiß Gericht den Prozesstermin morgen verschoben hat, wird auch die Kundgebung heute nicht statt finden! Natürlich holen wir das nach und halten euch auf dem laufenden.

Das war der Aufruf:

https://antirepac.noblogs.org/post/2020/08/18/erste-prozesse-zur-hausbesetzung-der-bastei-am-21-juni-2019/

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Erste Prozesse zur Hausbesetzung der Bastei am 21. Juni 2019

 

Am 21. Juni 2019 wurde die Bastei in Aachen besetzt. Die Besetzung war einerseits ein Zeichen der Solidarität mit der „Fridays for Future“-Bewegung, die an diesem Tag eine große Demo in Aachen organisiert hatte. Außerdem sollte auf den vielen Leerstand und die furchtbaren Zustände auf dem sogenannten „Wohnungsmarkt“ aufmerksam gemacht werden. Wie auch die fortschreitende Zerstörung der Erde, so werden diese Zustände hauptsächlich durch die Logik des kapitalistischen Wirtschaftssystems verursacht, das alles – selbst Grundbedürfnisse wie Wohnen – in eine Ware verwandelt. Profit steht im Vordergrund, nicht das, was die Menschen brauchen. So sind in Aachen zum Beispiel fast 60 % der Haushalte Einpersonenhaushalte1 – kein Wunder, denn mit diesen lässt sich mit Abstand der höchste Gewinn erzielen. Familien oder WGs dagegen finden kaum noch Wohnungen in der Stadt. Die Mieten steigen unaufhaltsam und nähern sich in der Innenstadt dem Durchschnitt von 10 Euro/m², während öffentlich geförderter Wohnraum fehlt und kaum neu geschaffen wird. Und viele Gebäude stehen einfach leer und dienen der Spekulation, während an der nächsten Ecke Menschen auf der Straße schlafen müssen.

Wir sind überzeugt davon, dass eine andere Welt möglich ist. Eine Welt, in der unsere Umwelt respektvoll behandelt wird, eine Welt, in der die weltweiten Ressourcen so umverteilt werden, dass alle Menschen ihre Grundbedürfnisse erfüllen können. Auf dem Weg zu diesem Ziel sind Besetzungen eine politische Aktionsform, um Leerstand sichtbar zu machen oder auch, um sich den Wohnraum zu nehmen, der gebraucht wird, aber nicht bezahlbar ist.

Die Freund*innen, die nach der Besetzung der Bastei von der Polizei festgenommen wurden, werden nun vor Gericht gestellt. Der Vorwurf lautet Hausfriedensbruch. Wir kennen die Justiz und wissen, dass sie versuchen werden, den Prozess zu entpolitisieren. Das wollen wir verhindern. Deshalb werden wir vor jedem Gerichtstag eine Kundgebung an einem der vielen leerstehenden Häuser veranstalten und die Prozesse zum Politikum machen. Denn wir bleiben dabei: Besetzungen sind legitim und verdammt nochmal notwendig! Solidarität mit den Angeklagten!

Prozesstermin: Neue Infos kommen
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Urteil im „Blaue-Unterhosen-Prozess“

via Subtilus.info

“Heute fiel vorm Landgericht Flensburg erneut ein Urteil gegen einen Luftschloss-Aktivisten. Im zweiten Anlauf sollen nun 100 Tagessätze a 15 Euro gezahlt werden wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.”

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Die blaue Unterhose geht in die 3. Runde

Ein Mensch aus Aachen steht zur Zeit in Flensburg vor Gericht. An dieser Stelle wollen wir auf den Bericht des ersten Prozesstags aufmerksam machen. Unsere solidarischen Grüße an die Betroffenen!

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Öffentlichkeit von G20 Schauprozess ausgeschlossen!

Wir scheinen ihnen auf die nerven zu gehen. Zeigt Solidrität mit den Gefangenen der G20-Revolte!

In Hamburg ist der #NoG20-Schauprozess gegen Halil, Can, zwei weitere
Menschen aus FFM und Loïc aus Frankreich gestartet. Ihnen wird die
Teilnahme an den Protesten in der Elbchaussee vorgeworfen. Schon im
Vorfeld versuchte die Staatsanwaltschaft mit allen Mitteln, die
Verteidigung zu schwächen und einzuschränken. Am zweiten vollen
Prozesstag (10.1.) richtete sich nun ihr Angriff auf die
Solidaritätsbewegung: Sie beantragte die „Öffentlichkeit“ vom Prozess
auszuschließen – neben einigen vorgeschobenen Argumenten benannte die
Staatsanwaltschaft vor allen Dingen die Solidaritätsbekundungen aus dem
Publikum.
Das Gericht hat im Sinne der Anklage entschieden und die Öffentlichkeit
ausgeschlossen. Die Richterin fügte darüber hinaus hinzu, die
Solidarität sei „erziehungsschädlich“ u. a. aufgrund der Empfehlung zur
Aussageverweigerung durch die Rote Hilfe.

Anscheinend will die Richterin eine bedrohlichere Situation schaffen, in
der sie Druck auf die Angeklagten aufbauen kann.

So stehen die Angeklagten die weiteren Prozesstage (terminiert ist
derzeit bis 10. Mai) alleine vor Gericht. Loïc, Halil und Can sind nun
ohne die Chance, wenigstens kurz ihre Freund*innen, Familien und
solidarische Menschen zu sehen.

Zeigt den Angeklagten, dass sie nicht alleine sind! Schreibt massenhaft
Postkarten und Briefe an Can, Loïc und Halil in die U-Haft in Hamburg!
Lasst uns die Isolation durchbrechen!

Briefe an Halil und Can leitet der EA Hamburg weiter – Loïc könnt ihr
direkt schreiben. (Loic Schneider UHA Hamburg Holstenglacis 3 20355 Hamburg)https://eahh.noblogs.org/post/2019/01/10/schreibt-den-gefangenen/

Gemeinsam gegen Repression!
United we stand!


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Lisa wurde nach Madrid verlegt

von: http://panopticon.blogsport.eu/

Am Freitag den 21. Dezember ist unsere Freundin und Gefährtin am Ende nach Spanien verlegt worden.

Seit der Verurteilung von Lisa war bekannt, dass sie ihre Strafe in Spanien absitzen wollte. Nun ist der Tag angekommen. Sie wurde nämlich am Freitag von der JVA Willich II nach Spanien überführt, wo sie vorerst im Knast von Madrid, Soto der Real, hingebracht wurde. Dies heißt aber nicht dass sie dort bleiben wird, das Verlegen in andere Knäste ist in Spanien dass übliche. Wie wir auch wissen, sitzt sie in FIES (Isolationshaft). Für all jene Menschen die in Kontakt per Post im deutschsprachigem Raum mit ihr sind: da sie in Isolationshaft sitzt, heißt dass sie einen eingeschränkten Briefverkehr nach draußen haben kann oder wird. Sie selber wird nur wenige Briefe abschicken dürfen, kriegen darf sie so viele wie möglich, bis sie in den Normalvollzug versetzt wird. Deshalb, wundert euch nicht, wenn ihr sie schreibt, dass nicht schnell eine Antwort kommen wird.

Wir informieren euch weiter über ihren Fall und ihrer Situation, genauso wie die weitere Entwicklung der Dinge.

Seit weiterhin solidarisch mit Lisa, schreibt ihr, brecht nicht den Kontakt mit ihr, auch wenn sie in Spanien sitzt, macht Aktionen, führt einen anarchistischen Kampf gegen die Herrschaft des Menschen durch den Menschen.

Ihre jetzige Adresse:

Lisa Dorfer, Módulo 15

Centro Penitenciario Madrid V,

Carretera M609 km.3,5,

28791, Soto del Real,

Madrid, Spanien

 

mehr Infos zu Lisas Situation-Fall:

https://solidaritatrebel.noblogs.org (auf spanisch und katalan)

und auf unserer Seite findet ihr dazu auch viele Übersetzte und eigene Artikel.

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Neues von Lisa!

In den letzten Monaten erreichten mehrere Texte unserer Gefährt*innen Lisa  und Hülya die Öffentlichkeit.

Das ist Knast, von Hülya

Der Kampf gegen den Richter

In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso

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Update: Prozess zur Auseinandersetzung im Frankenberger beendet

Am Freitag 30.11. ist der Prozess gegen zwei Antifaschist*innen wegen einer Auseinandersetzung mit Nazis im Frühjahr 2017 schon am 2. Prozesstag zu Ende gegangen. Das Verfahren gegen eine der angeklagten Personen wurde eingestellt, die andere Person wurde wegen Widerstand, Körperverletzung (bei Festnahme aufgeschürftes Polizistenknie) und Sachbeschädigung (Riss in der Polizistenhose) zu 2 Wochen Jugendarrest verurteilt. Die Strafe ist allerdings durch die U-Haft schon abgegolten und muss nicht angetreten werden. Ein ausführlicherer Bericht folgt hier in Kürze.

Wichtig: Der dritte Prozesstermin und auch unsere Kundgebung am Freitag, den 07.12. fallen somit glücklicherweise aus.

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Redebeitrag vom 18.11.18

Und noch ein schöner Redebeitrag der auf der Antireppressions-Demo gehalten wurde.
Diesmal gehts um die örtliche Naziszene.

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Redebeitrag vom 18.11.18

Wir möchten an dieser Stelle einen der Redbeiträge teilen, die auf unserer Demo am 18.11. gehalten wurden.

Es ging um die drohende Erneuerung des Polizeiaufgabengesetzes hier in NRW.

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